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150 Nachwuchsfahrer aus 22 Nationen, drei anspruchsvolle Etappen und 3.570 Höhenmeter

Die 51. Oberösterreichische Versicherung Junioren Rundfahrt macht das Land ob der Enns von 24. bis 26. Juli erneut zum internationalen Treffpunkt der Radsport-Elite von morgen.

Oberösterreichs Radsport erlebt einen außergewöhnlichen Sommer. Nach der Raiffeisen Oberösterreich Rundfahrt, den Staatsmeisterschaften und zahlreichen heimischen Erfolgen wartet bereits das nächste große Highlight: Von Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2026, geht die Internationale Oberösterreichische Versicherung Junioren Rundfahrt in ihre 51. Auflage. Was die jungen Fahrer erwartet, ist alles andere als eine gemütliche Rundreise. Auf drei Etappen sind insgesamt 311,2 Kilometer und 3.570 Höhenmeter zu bewältigen. 25 Teams aus zwölf Nationen haben genannt, darunter die Nationalteams aus Österreich, Slowenien und Luxemburg. Insgesamt werden 150 Fahrer aus 22 Ländern am Start stehen.

Ein Sprungbrett in die WorldTour

Wer bei der Junioren Rundfahrt in Oberösterreich vorne mitfährt, besitzt beste Aussichten auf eine große Karriere. Die Liste früherer Teilnehmer liest sich wie ein Auszug aus der Radsportgeschichte: Fabian Cancellara, Tom Boonen, Thor Hushovd und Bernhard Eisel sammelten hier bereits in jungen Jahren wertvolle Rennkilometer. Auch Österreichs Spitzenfahrer Gregor Mühlberger und Patrick Konrad machten bei der Rundfahrt früh auf sich aufmerksam. Mühlberger sorgte erst kürzlich mit seinem Gesamtsieg bei der Österreich-Rundfahrt für Begeisterung. „Das Rennen ist ein Sprungbrett für Talente in die WorldTour“, sagt OÖ. Radsportpräsident Mario Rossmann. „Viele Fahrer, die heute auf höchstem internationalem Niveau unterwegs sind, haben bei dieser Rundfahrt ihre ersten großen Erfahrungen gesammelt.“

Österreichs Talente wollen vorne mitmischen

Aus heimischer Sicht ruhen die Hoffnungen unter anderem auf Michael Hettegger. Der vielseitige Nachwuchsfahrer gewann 2024 die stark besetzte U17-Oststeiermark-Rundfahrt und ist aktueller österreichischer Staatsmeister auf der Straße sowie im Querfeldein. Auch abseits des Asphalts hat Hettegger bereits international überzeugt. Bei der Querfeldein-Europameisterschaft belegte er Rang sechs, im olympischen Mountainbike-Cross-Country wurde er Vizestaatsmeister. Zuletzt erreichte er beim internationalen MTB-XCO-Rennen in Nové Město den zweiten Platz. Mit Spannung erwartet wird zudem der Auftritt von Niklas Wiesmayr aus Marchtrenk. Der Sieger des Straßenrennens bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen gewann heuer auch das international stark besetzte Juniorenrennen in Leonding. Seit dieser Saison fährt er für das Nachwuchsteam Decathlon U19. Für zusätzliche oberösterreichische Akzente sollen Elias Baumann, Matteo Zambelli und Simon Hihn sorgen. Baumann erreichte heuer bereits Rang drei bei einem internationalen Rennen in Tschechien. Hihn gewann zuletzt das Straßenrennen in Wieselburg sowie den MTB Grand Prix in Windhaag. Für Zambelli dürfte vor allem die zweite Etappe ein besonderer Höhepunkt werden: Sie führt durch seine Heimatgemeinde Eberstalzell. Österreich ist mit einem Nationalteam und dem Team Oberösterreich vertreten. Betreut wird die oberösterreichische Auswahl von Landestrainer Valentin Zeller. Die endgültigen Aufstellungen werden erst unmittelbar vor dem Start bekannt gegeben.

Ein starker Partner an der Seite des Nachwuchses

Seit vielen Jahren begleitet die Oberösterreichische Versicherung die Rundfahrt als wichtiger Partner. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung und scheinbaren Leichtigkeit die jungen Fahrer die herausfordernden Etappen meistern“, sagt Generaldirektor Othmar Nagl. Als Landesversicherer unterstütze man bewusst gesellschaftlich relevante Initiativen in Sport, Kultur und Kunst. Der Radsport nehme dabei einen besonderen Stellenwert ein, weil er Bewegung, Gesundheit und Natur miteinander verbinde. „Die jungen Athletinnen und Athleten lernen nicht nur ihre sportlichen Grenzen kennen, sondern entdecken auch die Vielfalt und Schönheit unseres Landes. Wir wünschen allen Teilnehmern eine erfolgreiche, faire und vor allem unfallfreie Rundfahrt“, so Nagl.

Oberösterreich als Bühne für die Zukunft

Freitag, 24. Juli 2026
Marchtrenk–Marchtrenk
104,8 Kilometer, 940 Höhenmeter
Start: 17.30 Uhr beim Stadtamt Marchtrenk
Zielankunft: ca. 19.55 Uhr

Samstag, 25. Juli 2026
Eberstalzell–Eberstalzell
93 Kilometer, 1.080 Höhenmeter
Start: 16 Uhr
Zielankunft: ca. 18.10 Uhr

Sonntag, 26. Juli 2026
Bad Wimsbach–Straß im Attergau/Wildenhag
113,4 Kilometer, 1.550 Höhenmeter
Start: 11.30 Uhr am Marktplatz Bad Wimsbach
Zielankunft: ca. 14.10 Uhr FF Wildenhag